Mrz 10 2012

Der Stand der Dinge II

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An diesem Wochenende überarbeite ich das Exposé zu meinem Eifelkrimi “Braunfels”, damit die Woche mit ein paar Postsendungen starten kann. Und ich suche einen griffigen Romantitel, denn “Braunfels” ist wirklich nicht das letzte Wort, das ich dazu gesprochen habe …

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Mrz 01 2012

Das Kottenheimer Winfeld

Die meisten Schauplätze von “Braunfels” liegen in der Eifelregion. Die Handlung spielt  zwar auch in Kobern-Gondorf – wie im vorhergehenden Beitrag ersichtlich -, aber das ist einer der wenigen Abstecher, die von den Höhen hinabführen. Heute schaute ich mir einen anderen Schauplatz an; nicht zum ersten Mal, aber diesmal belastet mit der Kamera und dem Entschluss, trotz des trüben Wetters einige akzeptable Fotos zu machen.

Das “Kottenheimer Winfeld” ist ein altes Steinbruchrevier. Nun künden noch alte Kräne und verrostete Schienen von der langen Geschichte – schon in vorchristlicher Zeit wurden hier Reibsteine gebrochen. Was hat das mit “Braunfels” zu tun? Gar nichts. Doch die steil abfallenden Flanken der Steinbrüche bieten sich geradezu an, dass dort jemand zu Tode stürzt. Oder stürzen soll. Am besten natürlich der Protagonist. Zwar stimmt der bei Halbzeit des Romans seltsam blauäugig zu, sich an einem der alten Kräne zu treffen – mit wem, das wird nicht verraten -, doch auf den Kopf gefallen ist er (noch) nicht. So einen Braten riecht jeder. Und trotzdem rückt ihm der Abgrund auf den Leib. Jeder normale Mensch wird spätestens jetzt einen Entschluss fassen und -  abhauen.

Wenn es dafür nicht schon zu spät ist …

Die Fotos zeigen die verschiedenen Stationen, gewissermaßen Schritt für Schritt den Weg zum Abgrund. Die Galerie lässt sich mit den beiden Buttons unten rechts “bedienen”. SL löst eine Slideshow aus, mit FS wechselt man in den Vollbildmodus.

 


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Feb 25 2012

Die Matthiaskapelle in Kobern-Gondorf

Die Matthiaskapelle in Kobern-Gondorf ist einer der Schauplätze in “Braunfels” – mein Eifel-Krimi, dem ich gerade auf der Spur bin und der wächst und gedeiht, nachdem ich die Recherchen vor Ort bereits im vergangenen Jahr begonnen hatte und aktuell ein Exposé fertiggestellt wurde. Dabei ist die Matthiaskapelle trotz ihres unscheinbaren Namens ein geschichtsträchtiges Kleinod. Sie wurde bereits um 1220 von Heinrich II. von Isenburg erbaut, der von einem Kreuzzug das Haupt des Apostels Matthias mitbrachte (über den Zustand dieses Hauptes mache ich mir lieber keine Gedanken) und in der Kapelle bis ins folgende Jahrhundert bewahren ließ. Noch im 19. Jahrhundert wurde die Matthiaskapelle umfassend restauriert. Heutzutage ist sie im Sommer für Besucher an den Wochenenden geöffnet.

Diese Gelegenheit ließ ich mir im letzten Jahr nicht entgehen. Von der Tageswanderung – ich nutzte den “Traumpfad” Koberner Burgweg, der zum Ende hin an der Matthiaskapelle entlangführt – brachte ich einige gute Dutzend Fotos mit, von denen ich eine kleine Auswahl präsentiere. Leider sind die Fotos vom Innern der Kapelle nicht präsentabel; Standard-Zoom-Objektive sind variabel und vielseitig nutzbar, haben aber eine entscheidende Schwäche: ohne gutes Licht läuft wenig. Ich werde aber sicher in den kommenden Monaten einen weiteren Abstecher nach Kobern-Gondorf machen, dann bepackt mit Blitzgerät und einem lichtstarken Objektiv. Und dann gibt es auch etwas vom sehr sehenswerten Innenraum der Matthiaskapelle zu sehen.

Auf den Fotos sieht man zuerst die Eingangspforte der Matthiaskapelle, dazu noch einige Außenansichten. Auf dem Foto in der Mitte sieht man das “Restaurant auf der Oberburg” und den Bergfried. Das letzte Foto wurde von der Niederburg aus geschossen; die dort sichtbaren Mauern sind Reste dieser Ruine.

 

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Jan 23 2012

Der Stand der Dinge

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Derzeit arbeite ich an zwei Romanen, und sie haben eines gemeinsam – sie spielen in der Eifel. Weshalb in der Eifel, das Thema ist doch ausgelutscht? Natürlich ist es das nicht. Nicht nur das, denn es schreibt sich leichter über das, was vor der Haustüre liegt. Und die Eifel liegt, wenn ich aus dem Fenster schaue, fast (fast!) in Steinwurfweite entfernt. Nur übern Rhein muss ich, dann breitet sich die Eifel vor meinen Füßen sanft aus.

Was erleichternd hinzukommt: Obwohl ich am Rhein sesshaft bin, liegen die Wurzeln der (halben) Familie in der Eifel. Wer mich kennt, wird das merken, der Eifelaner ist etwas rauer als der ach so lustige Rheinländer. Bei mir muss sich das vermischt haben, das geht dann in die Richtung “rauer Humor” …

“Braunfels” spielt in der Gegenwart, pendelt von der Mosel mitten hinein in die Eifel und deckt das eine oder andere auf, von dem ich beizeiten mehr an dieser Stelle erzählen werde. “Totenweg” dagegen befördert den Leser in eine vergangene Zeit, genauer gesagt: ins 9. Jahrhundert. Ein Todesfall stellt das Leben eines jungen Mannes auf den Kopf, und erst einem Mönch aus dem Kloster in Prüm wird es gelingen, ihn wieder auf die rechte Bahn zu leiten. Oder auch nicht.

Nebenher schreibe ich an einem kleinen Quellenbuch zu einem aufstrebenden deutschsprachigen Rollenspiel. Das hat auf den ersten Blick nicht viel mit Roman schreiben gemeinsam – und doch, die Charakterentwicklung, der Aufbau einer Hintergrundgeschichte oder die Gestaltung einer “Welt” (in diesem Fall ein Fürstentum) bergen viele Facetten, die auch der Romanautor vor dem eigentlichen Schreiben abarbeitet. Wie es mit dem Quellenbuch weitergeht – auch dazu schreibe ich später(oder wie man sagt: zu gegebener Zeit) mehr.

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Jul 01 2011

Ab 1. Juli: “Die Herrin der Dornen” im Fabylon-Verlag

Vom heutigen Tag an erscheint die von Alisha Bionda herausgegebe Reihe “Ars Amoris” im Fabylon-Verlag. Als Band 3 dieser Reihe wurde mein Roman “Die Herrin der Dornen” veröffentlicht. Die Reihe wird im “Fabylon-Verlag” unter neuer ISBN und mit dem Verlagslogo von Fabylon weitergeführt; am Layout ändert sich nichts. Das Bild zeigt die Ausgabe mit dem Logo des Verlages.

Die Herrin der Dornen wird somit ab 1. Juli nicht mehr vom “Sieben Verlag” angeboten. Amazon, andere Versender und der örtliche Buchhandel werden die neue Ausgabe sicher bald anbieten.

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Mai 27 2011

Der verwunschene Schädel – eine Anthologie

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“Sherlock Holmes – Der verwunschene Schädel” ist gedruckt! Die Anthologie bringt es auf satte 254 Seiten, die Aufmachung ist außergewöhnlich edel, der Inhalt ist abwechslungsreich. Barbara Büchner, Tanya Carpenter, Christian Endres, Barbara Büchner, Florian Hilleberg, Guido Krain, Erik Hauser, Oliver Plaschka, Melanie Stone und Klaus-Peter Walter präsentieren spannende Kurzgeschichten um den berühmtesten Detektiv der Literaturgeschichte. Was dabei allen gemeinsam ist: Holmes wird in mystische Fälle verwickelt, die jenseits des Gewöhnlichen angesiedelt sind.

Und jede Kurzgeschichte ziert eine Grafik von Crossvalley Smith. Die Grafik zu meiner Kurzgeschichte “Das verbotene Buch von Columban” lässt sich sogar online bestaunen.

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Apr 08 2011

Interview auf Lovelybooks

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Lovelybooks stellte mir mehr als eine Handvoll Fragen. Ich nutzte die Gelegenheit und gab auch ausführliche Antworten zu den Vorteilen des Internets und zu Schreibblockaden.

Lovelybooks ist nach eigenen Worten “… die Community für Bücherfreunde. Hier treffen sich Leser, Autoren und andere Buchenthusiasten, um sich über Bücher, Hörbücher und literarische Themen auszutauschen.”

 

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Feb 27 2011

Painstation – eine Anthologie

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Die Anthologie “Painstation” ist im Anflug. Amazon listet das Buch bereits. Wer also nicht nur neugierig, sondern auch lesewillig ist, kann die von Alisha Bionda bei “Voodoo Press” herausgegebene Anthologie vorbestellen; offiziell erscheinen wird sie im März. Alisha hat es wieder geschafft, eine gelungene Mischung auf die Beine zu stellen: Profilierte Autoren geben sich die Hand mit Autoren, die im deutschen Sprachraum (noch) weniger bekannt sind.

Als nicht nur kleines Schmankerl obendrauf ist der Band gespickt mit Grafiken des Künstlers Mark Freier. Für meine Kurzgeschichte “Ich schneide sie in Stücke!”, die den Abschluss der Anthologie bildet, war die zugehörige Grafik sogar Inspiration und Augenweide zugleich. Aber was ich damit meine, das muss man sich schon selbst erlesen …

Die Kurzgeschichten und ihre Autoren:

Der Fremdwohner – Oliver Kern
DeathView – Thomas Plischke
Nachtsendung – Harald A.Weißen
Painstation – Ronald Damien Malfi
Der Dorn im Auge – Marc-Alastor E.-E.
Bruderblut – Tanya Carpenter
Amelia  – Daniel G. Keohane
Beute – Florian Hilleberg
Mr Chickbaum  – Brian Keene

 

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